Mai 2026

Welche Leistungen erbringen Bestatter überhaupt?

Wir wissen alle: Wenn ein Mensch verstorben ist, braucht es ein Bestattungsunternehmen. Doch warum? Welche Leistungen übernehmen Bestatter?

Bestatter übernehmen eine Vielzahl von Aufgaben: Sie kümmern sich sowohl um die Verstorbenen als auch die Hinterbliebenen, erledigen alle nötigen Behördengänge und koordinieren die unterschiedlichen Dienstleister, die für die Bestattung zusammenkommen müssen.

Einen Überblick über die Leistungen, die Bestatter übernehmen

  • Überführen der Verstorbenen in die Räumlichkeiten des Bestatters
  • Waschen, Ankleiden und Einbetten der Verstorbenen
  • Überführung der Verstorbenen zum Friedhof und/oder ins Krematorium
  • Beratung der Hinterbliebenen und Trauerbegleitung
  • Abstimmung mit dem Friedhof und der Gemeinde
  • Organisieren der Trauerfeier
  • Koordination aller Dienstleister und weiteren Beteiligten
  • Kommunikation mit den Behörden und erledigen aller Formalitäten

Eine Leistung, die nur Bestatter übernehmen dürfen: die Überführung

Es gibt Aufgaben, die dürfen in Deutschland nur Bestatter übernehmen. Dazu gehört die Überführung von Verstorbenen. Denn die Bestattungsgesetze der einzelnen Bundesländer schreiben vor, dass die Überführung nur mit einem speziell für den Transport von Leichen ausgelegten Fahrzeug geschehen darf; also mit einem Leichenwagen.

Anders formuliert: Wer keinen Leichenwagen hat, darf keine Verstorbenen transportieren. Damit erklärt sich, warum die Angehörigen ihren verstorbenen Verwandten nicht selbst in einem Transporter vom Sterbeort zum Friedhof fahren dürfen.

Ein Verstorbener wird mindestens zwei Mal überführt: einmal vom Sterbeort in die Räumlichkeiten des Bestattungsunternehmens und einmal zum Bestattungsort. Manchmal sind auch weitere Überführungen nötig; zum Beispiel in die Gerichtsmedizin oder ins Krematorium.

Auch die Urne mit der Asche darf ausschließlich von einem Bestattungsunternehmen gefahren werden. Nur mit einer besonderen behördlichen Genehmigung dürfen auch enge Verwandte oder gesetzliche Vertreter des Verstorbenen die Urne transportieren. Allerdings gilt dabei die Auflage, dass die Urne auf direktem Weg zum Beisetzungsort gebracht werden muss.

Die weiteren Aufgaben: Einkleiden und Einbetten

Zu den Leistungen, die ein Bestatter erbringt, gehört auch das würdevolle Versorgen und Herrichten. Ganz gleich, ob eine Aufbahrung im offenen Sarg gewünscht ist oder nicht: Die Verstorbenen werden gewaschen, frisiert und eventuell auch rasiert. Sie werden angekleidet und in den Sarg gebettet.

Im Gegensatz zur Überführung muss die Versorgung des Verstorbenen nicht zwingend von einem Bestatter übernommen werden. Die Hinterbliebenen können dies auch selbst tun; zum Beispiel zuhause oder mit der Unterstützung des Bestatters im Bestattungsinstitut.

Abstimmung mit den Behörden und die Organisation der Beisetzung

Das Bestattungsinstitut übernimmt auch oft die Kommunikation mit den Behörden: Es meldet den Sterbefall beim Standesamt, beantragt die Sterbeurkunden und nimmt den Angehörigen soweit möglich alle administrativen Aufgaben ab.

Selbstverständlich gehört dazu auch die Koordination der Beisetzung und, wenn gewünscht, der Trauerfeier. Der Bestatter steht den Angehörigen bei allen Fragen zur Seite, berät sie zur Sarg- oder Urnenauswahl, der Wahl des Beisetzungsortes und des Blumenschmucks. Er übernimmt zudem die Terminabstimmung mit dem Friedhof und der Gemeinde. Auch koordiniert er die verschiedenen Dienstleister. So sorgt er unter anderem dafür, dass die Trauerhalle ansprechend dekoriert, die passende Musikauswahl gespielt und der Blumenschmuck rechtzeitig angeliefert wird. Falls gewünscht, kümmert sich das Bestattungsinstitut auch darum, eine Trauerrednerin oder einen Geistlichen für die Feier anzufragen.

Bieten alle Bestatter die gleichen Leistungen an?

Im Grunde bieten alle Bestatter mehr oder weniger das gleiche Leistungspaket an. Aber es gibt doch feine Unterschiede.

Sehr günstige Bestatter müssen an einigen Stellen Abstriche machen, damit ihre Kalkulation aufgeht. Um Zeit zu sparen, waschen sie die Verstorbenen oft nicht oder nur sehr flüchtig oder verzichten auf das Rasieren und Frisieren, falls keine Abschiednahme am offenen Sarg geplant ist.

Oftmals werden die Verstorbenen auch ins Ausland gefahren, weil dort die Einäscherung billiger ist. Wenn also das Angebot eines Bestattungsunternehmens sehr günstig ist, sollten Sie damit rechnen, dass nicht alle oben beschriebenen Leistungen komplett oder in der angemessenen Qualität erbracht werden.

Welche Leistungen bietet Direktbestatter an?

Wir bieten alle Leistung eines Bestattungsunternehmens: von der Überführung über die Versorgung bis zur Bestattung Ihres Verstorbenen.

Einen Unterschied gibt es bei uns allerdings: Aufgaben, die Sie selbst übernehmen können, überlassen wir Ihnen gerne; zum Beispiel können Sie selbst das Standesamt oder die Rentenkasse über den Tod Ihres Angehörigen informieren oder die Organisation der Trauerfeier übernehmen. Dadurch erhalten Sie von uns ein gutes Angebot, ohne Abstriche an die Qualität.

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März 2025

Die Kosten einer Bestattung – wie setzen Sie sich zusammen?

„Warum sind Beerdigungen so teuer?“

Viele Menschen stellen sich diese Frage, nachdem sie die Kosten einer Bestattung erfahren haben – und seien Sie ehrlich: Sie auch, sonst würden Sie diesen Artikel nun nicht lesen.

Sind Bestatter also gierige Raffzähne, die es von den Lebendigen nehmen, damit diese ihre Toten beisetzen können? Nein. Denn ein großer Teil der Bestattungskosten wird gar nicht durch das Bestattungsunternehmen erhoben.

Wir von Direktbestatter legen Ihnen transparent dar, wie sich die Kosten für eine Bestattung zusammensetzen – sei es eine Erdbestattung oder Feuerbestattung.

Wie setzen sich Bestattungskosten zusammen?

Zunächst: Bestattungskosten setzen sich aus vier Blöcken zusammen:

  • die Kosten für das Bestattungsunternehmen
  • die Friedhofsgebühren
  • die Kosten für Trauerfeier, Redner, Blumenschmuck, Leichenschmaus
  • die Kosten für den Grabstein und den Steinmetz

Die beiden ersten Blöcke – die Kosten für den Bestatter und die Friedhofsgebühren – fallen zwingend an. Die Kosten für Schmuck und Trauerfeier sowie für einen Grabstein sind hingegen optional. Sie entscheiden, ob Sie eine Trauerfeier und Blumenschmuck möchten oder ob auf dem Grab ein Stein oder lieber ein einfaches Namensschild steht.

Der offensichtlichste Posten der Bestattungskosten: das Bestattungsunternehmen

Als erstes: Um die Kosten für den Bestatter kommen Sie nicht herum. Einfach aus dem Grund, weil es in Deutschland Aufgaben gibt, die nur ein Beerdigungsinstitut übernehmen darf – beispielsweise den Verstorbenen zu überführen.

Die Arbeit eines Bestatters umfasst aber noch einiges mehr als nur die Überführung des Verstorbenen. Auch die Totenfürsorge gehört dazu. Das heißt, der oder die Verstorbene wird vom Bestatter gewaschen, frisiert und versorgt, eingekleidet und in den Sarg gebettet. Anschließend wird der oder die Verstorbene im Sarg noch einmal überführt – entweder zum Krematorium oder zum Friedhof.

Zudem übernimmt das Bestattungsinstitut die Abstimmung mit den Behörden. Wir leiten die Beurkundung des Todes beim Standesamt ein und kümmern uns um weitere Genehmigungen. Für all diese Dienstleistungen halten wir Büro- und Kühlräume, Fachpersonal sowie spezielle Fahrzeuge vor.

Zu den Dienstleistungen kommen die Sachleistungen, die bezahlt werden müssen. Der größte Posten ist dabei der Sarg. Dieser ist in Deutschland Pflicht. Es gibt allerdings unterschiedliche Ausführungen: vom einfachen Kiefernsarg bis zum Luxusmodell. Sie entscheiden also, welchen Anteil der Sarg an den Bestattungskosten ausmacht. Hinzu kommen Decke und Kissen sowie eventuell die Bekleidung, aber auch der Aufenthalt im Kühlraum.

Posten Nummer 2: die Kosten für Friedhof und Gemeinde

In Deutschland herrscht Friedhofspflicht. Das heißt, Verstorbene dürfen hierzulande nur auf einem Friedhof oder in einem speziell dafür freigegebenen Waldstück bestattet werden.

Zu den Kosten für das Bestattungsunternehmen kommen daher auf jeden Fall die Kosten für die Beisetzung und die Grabstätte hinzu; falls eine Trauerfeier auf dem Friedhof gewünscht ist, auch noch die Miete für die Trauerhalle.

Die Friedhofsgebühren müssen Sie in Ihrer Kalkulation unbedingt einplanen. Dieser Posten ist meist ähnlich groß wie der erste – die Kosten für den Bestatter –, wenn nicht sogar größer.

Die Gebühren für den Friedhof sind von Gemeinde zu Gemeinde, von Friedhof zu Friedhof unterschiedlich und zudem abhängig von der Wahl der Grabstätte. Sie setzen sich aus den Kosten für die Beisetzung, die Grabstätte und die Liegezeit zusammen. Für jedes Jahr Liegezeit fällt ein bestimmter Betrag an. Dabei gibt es auch Unterschiede in der Spanne der Mindestliegezeit; meist umfasst sie einen Zeitraum zwischen 10 und 30 Jahren. Auch die Arbeit der Friedhofsgärtner, die das Grab ausheben und nach der Beisetzung anlegen, ist in den Gebühren enthalten.

In Deutschland herrscht Friedhofspflicht.

Zusätzliche Kosten bei der Bestattung: Trauerfeier, Blumenschmuck und Leichenschmaus

Im Gegensatz zu den Kosten für die Arbeit der Bestatter und den Beisetzungsgebühren sind diese Punkte optional. Sie entscheiden, ob Sie diese Posten wünschen oder nicht.

Blumenschmuck für den Sarg, die Urne oder die Trauerhalle zählt nicht zu den Dienstleistungen des Bestatters, sondern wird von Floristen geliefert. Oft werden Blumen, Bouquets und Kränze jedoch über das Bestattungsunternehmen bestellt und auf dessen Rechnung aufgeführt – damit Sie es etwas einfacher haben. Sie können aber natürlich auch selbst einen Floristen beauftragen.

Wenn Sie eine Trauerfeier wünschen, kalkulieren Sie bitte noch die Kosten für den Redner oder die Rednerin ein; ebenso wie die Miete für die Trauerhalle, falls die Trauerfeier auf dem Friedhof stattfinden soll.

Möchten Sie nach der Beisetzung mit den Trauergästen noch in ein Café, ein Restaurant oder vielleicht auch zu Ihnen nach Hause? Dann fallen noch Kosten für die Bewirtung an.

Der letzte Punkt: die Kosten für Steinmetz und Grabstein

Auch dieser Punkt ist – in einem gewissen Rahmen – optional. Denn Sie haben auch die Möglichkeit, sich eine Grabstelle auszusuchen, bei der Sie keinen Grabstein brauchen.

Wenn Sie jedoch eine Grabstelle gewählt haben, bei der ein Grabstein zu den Gestaltungsvorschriften gehört, informieren Sie sich rechtzeitig über die Kosten für den Stein. Diese beginnen bei circa 2000 Euro. Nach oben sind – abhängig von Material und Gestaltung – fast keine Grenzen gesetzt. Hinzu kommt auch noch die Inschrift. Jeder einzelne Buchstabe, der in den Stein gehauen oder darauf aufgesetzt wird, kostet.

Das Gute: Sie haben meist mindestens ein Jahr Zeit, bevor der Grabstein gesetzt werden muss. So können Sie in Ruhe die Kostenvoranschläge verschiedener Steinmetze einholen und müssen das Geld für den Grabstein auch nicht gleichzeitig mit den Bestattungskosten aufbringen.

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Feb 2025

Bestattung online planen

Damit Sie es in einer schweren Zeit leichter haben

Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schwer.

Und gerade in der Zeit des größten Schmerzes muss man sich um so vieles kümmern. Wir von Direktbestatter möchten es Ihnen so einfach wie möglich machen, die Bestattung zu organisieren – online, von jedem Ort der Welt aus.

Wir führen Sie Schritt für Schritt durch den Prozess. Ganz so, als würden wir gemeinsam zusammen an einem Tisch sitzen. Wir sagen Ihnen, was wir von Ihnen brauchen, was wir übernehmen und was Sie selbst übernehmen können (wenn Sie möchten).

Um Ihnen dabei die Entscheidungen zu erleichtern, haben wir die wesentlichen Leistungen für Sie zu einem Paket zusammengefasst. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit, die Bestattung durch individuelle Zusatzleistungen ganz persönlich zu gestalten.

Ob Feuerbestattung oder eine Erdbestattung – Sie entscheiden, welche Bestattungsart Sie für Ihren geliebten Menschen wünschen, und wir übernehmen all die Aufgaben für Sie, die nur ein Bestattungsunternehmen übernehmen kann. Von der Überführung über die Versorgung Ihres geliebten Menschen bis zur Beisetzung.

Wir übernehmen all die Aufgaben für Sie, die nur ein Bestattungsunternehmen erledigen darf.

Auch Bestattungen lassen sich online zusammenstellen

Es braucht manchmal große Ereignisse, um die eigenen Überzeugungen zu überdenken. Wir dachten früher immer, es braucht die persönliche Begleitung vor Ort, um Zugehörigen beizustehen und sie bei den anstehenden Entscheidungen zu begleiten. Die Corona-Pandemie hat uns eines Besseren belehrt.

Vieles geht online, von dem wir nie gedacht hätten, dass es online geht. So haben wir gemerkt: Es braucht nicht zwingend den direkten Kontakt, um eine Bestattung zu planen. Vieles lässt sich online genauso abbilden wie im Gespräch. Ob Sarg, Urne, Blumen – Sie können es digital ebenso auswählen wie aus einem Katalog in unserem Büro.

Warum uns dies zuerst erstaunt hat, ist uns inzwischen auch unverständlich: Schließlich hätten wir vor zwei Jahrzehnten nicht geglaubt, dass wir unsere Urlaube ganz ohne den Besuch in einem Reisebüro buchen könnten. Dass wir Flüge, Hotels, Mietwagen einmal ganz selbstverständlich online auswählen würden. Doch heute haben wir die Wahl: Wer mag, bucht vor Ort, wer mag bucht online.

Wir fanden: Auch für Bestattungen sollte es diese Möglichkeit geben. So entstand die Idee zu unseren Online-Direktbestattungen.

Die Bestattung Ihres geliebten Menschen online organisieren? Weil es für Ihre Situation passt

Nicht jeder Mensch ist gleich, nicht jede Situation ist gleich. So wie es Zugehörige gibt, die das persönliche Gespräch suchen, so gibt es Menschen, die lieber für sich die Bestattung des Verstorbenen planen.

Manchmal sind es auch die Umstände, die es einem nicht ermöglichen, die Beerdigung des verstorbenen Menschen vor Ort zu organisieren und die einen daher eine Online-Möglichkeit suchen lassen: Weil man weit entfernt lebt, aus gesundheitlichen Gründen nicht kann oder weil es für einen längst selbstverständlich ist, alles im Leben online zu machen.  

Wie wissen: Online organisierte Bestattungen werden fürViele das zwischenmenschliche Gespräch, die persönliche Begleitung im Trauerfall nicht ersetzen. Das sollen sie auch gar nicht. Aber sie sind eine weitere Möglichkeit, für jeden den passenden Weg in der Trauer zu finden.

Was ist anders, wenn Sie eine Bestattung online planen?

Direkt gesagt: Nicht viel. Direktbestatter arbeitet wie jedes Bestattungsunternehmen, das Sie vor Ort aufsuchen können. Nur dass Sie uns den Auftrag eben nicht persönlich vor Ort, sondern übers Internet erteilen.

Wir sind geprüfte Bestatterinnen und Bestatter, die über langjährige Erfahrung verfügen. Wir versorgen Ihren geliebten Menschen mit Würde und Respekt: waschen, rasieren und frisieren ihn, betten ihn sanft ein und richten ihn ansprechend her. Ganz so, wie bei einer vor Ort organisierten Bestattung.

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